Handelsverband Nordrhein-Westfalen Aachen Düren Köln e.V.
 Willkommen beim Handelsverband Nordrhein-Westfalen Aachen Düren Köln e.V.
17.06.2010
Grußwort von Kölns Bürgermeister Hans-Werner Bartsch beim Einzelhandelsverband Aachen-Düren-Köln
bartsch Sehr geehrter Herr Hamel,
sehr geehrter Herr Dr. Kaapke,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
gerne bin ich der Einladung des Einzelhandels- und Dienstleistungsverbandes Aachen-Düren-Köln e.V. zur ersten Delegiertenversammlung gefolgt.
Es ist mir eine große Freude, Ihnen als Bürgermeister der Stadt Köln die besten Grüße und Wünsche von Rat und Verwaltung unserer Stadt Köln zu überbringen.

Heute findet ihre 1. Delegiertenversammlung statt, dass ist natürlich etwas ganz besonderes und ich freue mich sehr, dass Sie Köln dafür als Veranstaltungsort ausgewählt haben.

Zusammenschlüsse und Kooperationen werden allseits durchgeführt, um schlagkräftiger und effizienter zu werden und natürlich um Synergieeffekte zu nutzen.

Bis letztes Jahr waren die Verbandseinheiten einerseits auf Aachen und Düren bezogen und andererseits auf Köln. Das hat sich nun geändert - und wie ich gehört habe, war diese Änderung wohl auch sehr erfolgreich.
Denn es konnte wohl durchaus eine noch höhere Dienstleistungskapazität zugunsten der Mitgliedsbetriebe erreicht werden.

Heute haben Sie mit der weiteren Fusion mit dem Einzelhandels- und Dienstleistungsverband Rhein-Erft-Kreis e.V. nochmals eine wichtige Weichenstellung für die Zukunftsfähigkeit der verbandlichen Vertretung ihres Wirtschaftszweiges vorgenommen.

Das Verbandsgebiet erstreckt sich nun vom Rhein bis an die niederländische Grenze und wird dann rund
2500 Mitgliedsunternehmen zählen. Eine große Zahl!

Ich denke, damit optimieren Sie ihr Motto:
„Wir handeln, damit Sie handeln können“ erneut,
und Sie bieten Ihren Mitgliedern und den sich dahinter verbergenden heterogen Zielgruppen der Kunden nun ein noch breiteres Spektrum an Themenbereichen und Lösungen möglichst „Alles aus einer Hand“ an.

Meine Damen und Herren,
Sie werden verstehen, dass ich als Bürgermeister der Stadt Köln natürlich sehr von meiner Heimatstadt angetan bin. Deshalb hoffe ich, Sie haben Verständnis dafür, wenn ich nun auch einige Worte über diese Stadt, über Köln verliere, die in ihrem Verband sicherlich auch eine nicht unwichtige Stellung einnimmt.

Köln ist eine der in führenden Wirtschaftsregionen Europa und der Messeplatz Nr.1 für 25 Branchen.

Auch Kölns Einkaufsstraßen messen sich mit internationalen Wettbewerbern. Die Schildergasse z.B. zählt zu Europas meist frequentierten Einkaufsstraßen.
Die seit Jahren zuverlässig hohe Frequenz der Kölner Einkaufsmeilen trägt dazu bei, dass viele internationale Handelsgruppen gerade Köln zum Pilotstandort ihrer innovativen Deutschlandaktivitäten wählen.

Damit ist die Kölner City stark im internationalen Vergleich, sie darf sich daher als „Premierenort für Konzeptinnovationen“ betrachten.
Über 1.200 Einzelhandelsgeschäfte erwirtschaften auf fast 400.000 Quadratmetern Verkaufsfläche einen Umsatz von gut 1,7 Milliarden Euro pro Jahr.

In diesem breiten Angebotsspektrum liegen besondere Kernkompetenzen im Marktsegment des persönlichen Bedarfs wie Bekleidung, Schuhe und Schmuck, ebenso wie Sportartikel, einem Sortiment, das noch vor wenigen Jahren aus den Innenstädten zu verschwinden drohte.

Rund ein Viertel der Einzelhandelsverkaufsfläche Kölns liegt in der City.
Dieser im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten moderate Anteil macht deutlich, dass in Köln neben der City auch ein vielfältiges funktionierendes System von Bezirks-, Stadtteil- und Nahversorgungszentren existiert.
Die zahlreichen Stadtteilzentren mit ihrem vielfältigen Angebot und hoher Kundenbindung tragen damit erheblich zu Qualität und Wohnwert ihres Stadtteils bei.

Gerade die Kölner Stadtbezirkszentren, die einen Großteil der Versorgung der jeweils 80.000 bis 140.000 Einwohner übernehmen, stehen allerdings seit mehreren Jahren unter dem doppelten Konkurrenzdruck der starken City und dem großflächigem Einzelhandel „auf der grünen Wiese“.
Darüber hinaus geraten auch manche Stadtteilzentren
in starken Konkurrenzdruck durch die Ansiedlung von großflächigem und/oder umsatzstarkem Lebensmitteleinzelhandel, insbesondere von Discountern, an nicht integrierten Standorten.

Die Abwägung zwischen dem Schutz und Ausbau der gewachsenen Geschäftszentren mit ihrer Angebotsvielfalt, ihrer kulturellen, kommunikativen und Identität stiftenden Funktion auf der einen, sowie den Bedürfnissen der Branche nach neuen Standorten für innovative und wettbewerbsfähige Betriebs- und Angebotsformen auf der anderen Seite, hat zur Entwicklung des Kölner Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes geführt.

Die Stadt Köln hat auf dem Gebiet der sektoralen Entwicklungsplanung bereits 1992 mit ihrer umfassenden Zentrenkonzeption Pionierarbeit geleistet.
In dieser Tradition wird zur Zeit das neue Kölner Einzelhandels- und Zentrenkonzept von der Verwaltung in enger Kooperation mit der IHK Köln und den Interessenvertretungen des lokalen Einzelhandels erstellt bzw. fortgeschrieben und den neuen Anforderungen angepasst.

Dieses Konzept trägt dazu bei, die Attraktivität der City auch zukünftig zu stärken, die kleinen und großen Nebenzentren in ihrer Versorgungsfunktion und auch als Mittelpunkte von Kommunikation und öffentlichem Leben zu sichern, die Nahversorgung zu bewahren sowie die Integration neuer, innovativer Angebots-, Standort- und Betriebsformen durch Steuerung zu ermöglichen.

Der EHDV hat sich über seine engagierte Mitarbeit in der begleitenden Projektgruppe des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes konstruktiv eingebracht.

Meine Damen und Herren,
Sie sehen, der Einzelhandels- und Dienstleistungsverband Aachen-Düren-Köln e.V. ist eine prosperierende Wirtschaftsorganisation in einer prosperierenden Kölner Wirtschaftsregion.
Diese aber braucht wachstumsstarke Bereiche und vor allem solche Vereinigungen, wie den Einzel- und Dienstleistungsverband Aachen-Düren-Köln e.V.
Nur durch die Leistungsfähigkeit eines solchen Verbands können mittelständische und kleine Unternehmen rundum qualitativ und quantitativ auf hohem Niveau informiert.

Darüber hinaus können so neben der täglichen Arbeit, Trends für die zukünftige Entwicklung sowohl für den Einzelhandel wie für die Verbraucherseite mit den entsprechenden Strategien erarbeitet werden.
Gut also, dass es Sie in ihrer Ausrichtung und Größe gibt!
In diesem Sinne wünsche ich allen Delegierten und Gästen weiterhin viel Erfolg.
Vielen Dank!
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